Die Entwicklung sozialer Dienste in Europa: ein internationaler Vergleich von Gesundheit, Langzeitpflege und Diensten für Menschen mit Behinderung

Fragestellung/Ziel: 

Das Projekt untersucht die institutionellen und quantitativen Variationen in der Entwicklung sozialer Dienste in verschiedenen europäischen Ländern. Der Fokus ist auf institutionelle Faktoren gerichtet, welche die Entwicklung befördert oder gehemmt haben. Im Mittelpunkt stehen dabei Prozesse der öffentlichen Regulierung und Finanzierung, der Herausbildung von Märkten und der Professionalisierung in verschiedenen Dienstleistungsbereichen. Das Projekt untersucht drei Bereiche sozialer Dienste, die sich in diesen Faktoren voneinander unterscheiden: Gesundheit, Langzeitpflege und Dienste für Menschen mit Behinderungen. Dabei sollen auch die Wechselwirkungen zwischen diesen Bereichen, die in den Ländern institutionell in unterschiedlicher Weise voneinander abgegrenzt sind, analysiert werden.
Das Projekt untersucht zwei zentrale Fragen:
1. Welche institutionellen Faktoren haben das Wachstum sozialer Dienste befördert oder gehemmt?
2. Welchen Einfluss hatten die Bildung von Märkten, verschiedene Anbieterstrukturen und Prozesse der Professionalisierung auf diese Entwicklung?

Arbeitsstand: 

Im Dezember 2016 war ein überarbeiteter Projektantrag bei der DFG eingereicht worden. Die erneute Begutachtung dauerte ein Jahr, so dass erst im Dezember 2017 ein positiver Bescheid erging. Im Jahr 2017 wurden deshalb nur wenige vorbereitende Arbeiten weitergeführt, zumal auch die für das Projekt vorgesehene Mitarbeiterin aus dem MZES ausschied. Das Projekt wird nun Anfang 2018 mit Beginn der Förderung durch die DFG in die intensive Forschungsphase eintreten.

Fact sheet

Finanzierung: 
MZES
Laufzeit: 
2015 bis 2018
Status: 
in Vorbereitung
Datenart: 
Verschiedene internationale und nationale Datenquellen
Geographischer Raum: 
Deutschland und andere europäische Länder

Veröffentlichungen