Die Entwicklung sozialer Dienste in Europa: ein internationaler Vergleich von Gesundheit, Langzeitpflege und Diensten für Menschen mit Behinderung

Fragestellung/Ziel: 

Das Projekt untersucht die institutionellen und quantitativen Variationen in der Entwicklung sozialer Dienste in verschiedenen europäischen Ländern. Der Fokus ist auf institutionelle Faktoren gerichtet, welche die Entwicklung befördert oder gehemmt haben. Im Mittelpunkt stehen dabei Prozesse der öffentlichen Regulierung und Finanzierung, der Herausbildung von Märkten und der Professionalisierung in verschiedenen Dienstleistungsbereichen. Das Projekt untersucht drei Bereiche sozialer Dienste, die sich in diesen Faktoren voneinander unterscheiden: Gesundheit, Langzeitpflege und Dienste für Menschen mit Behinderungen. Dabei sollen auch die Wechselwirkungen zwischen diesen Bereichen, die in den Ländern institutionell in unterschiedlicher Weise voneinander abgegrenzt sind, analysiert werden.
Das Projekt untersucht zwei zentrale Fragen:
1. Welche institutionellen Faktoren haben das Wachstum sozialer Dienste befördert oder gehemmt?
2. Welchen Einfluss hatten die Bildung von Märkten, verschiedene Anbieterstrukturen und Prozesse der Professionalisierung auf diese Entwicklung?

Arbeitsstand: 

Ein überarbeiteter Projektantrag wurde 2016 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingereicht. Parallel dazu wurden quantitative und qualitative Indikatoren für die geplante Erstellung einer neuen Typologie zur Langzeitpflege in Europa gesammelt. Außerdem konnte ein polnischer Kooperationspartner für das Projekt gewonnen werden.

Fact sheet

Finanzierung: 
MZES
Laufzeit: 
2015 bis 2018
Status: 
in Vorbereitung
Datenart: 
Verschiedene internationale und nationale Datenquellen
Geographischer Raum: 
Deutschland und andere europäische Länder

Veröffentlichungen