Die Europäische Union in internationalen Organisationen

Fragestellung/Ziel: 

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Europäische Union (EU) zu einem wichtigen internationalen Akteur entwickelt und auf eine stärkere Einbindung in internationale Organisationen (IOs) hingearbeitet. Ziel dieses Projekts war zu zeigen, in welchem Maße die EU als die am weitesten entwickelte regionale Integrationsorganisation und damit als "wahrscheinlichster Fall" einen informellen oder formellen Status in IOs erlangt hat und die beobachteten Unterschiede zu erklären. Darüber hinaus sollte das Projekt dazu beitragen, den "effektiven Status" der EU, also das Ausmaß in welchem die EU von ihrem jeweiligen Status tatsächlich Gebrauch machen kann, systematisch zu erfassen und zu verstehen. Es ist bekannt, dass die EU mit dem gleichen formellen Status in verschiedenen IOs verschiedene Rechte innehaben kann. Insbesondere standen zwei Fragen im Mittelpunkt: a) Warum existieren verschiedene Arrangements zwischen den EU-Institutionen und EU-Mitgliedsstaaten in Fällen gemeinsamer IO-Mitgliedschaft und wie können die beobachteten Unterschiede erklärt werden? b) Warum existieren unterschiedliche Arrangements für die EU als Beobachter in IOs und wie können die beobachteten Unterschiede erklärt werden? Um diese zweiteilige Forschungsfrage zu beantworten, wurde ein Datensatz zum Status der EU in internationalen Organisationen erstellt.

Arbeitsstand: 

Das Projekt endete in Mannheim an dieser Stelle aufgrund des Weggangs der Projektleiterin und wird voraussichtlich an anderer Stelle weitergeführt.

Fact sheet

Finanzierung: 
WOVEN Programm der Universität Mannheim und MZES
Laufzeit: 
2014 bis 2020
Status: 
an anderer Stelle weitergeführt
Datenart: 
EAD Treaties Office Database, Yearbook of Internat. Organizations, Correlates of War, eigene Datensammlung, Interviews
Geographischer Raum: 
Europäische Union, EU-Mitgliedsstaaten und weltweit

Veröffentlichungen