Schön und integriert? Eine Untersuchung zur Verbindung zwischen physischer Attraktivität und dem Integrationserfolg von Zuwanderern in Deutschland

Fragestellung/Ziel: 

Das Projekt untersucht die Ursachen und Folgen von Wahrnehmungen der physischen Attraktivität im Kontext der Integration von Zuwanderern. Es hat sich gezeigt, dass die körperliche Attraktivität ein Schlüsselfaktor für die Lebenschancen in verschiedenen Bereichen ist, da attraktive Menschen im Allgemeinen vorteilhaft behandelt werden. Die alltäglichen Wahrnehmungen der physischen Attraktivität können jedoch von kultureller Distanz, ethnischen Grenzen und Interaktionshäufigkeit beeinflusst werden. Dies hat daher möglicherweise einen Einfluss darauf, was Mitglieder verschiedener Gruppen als physisch attraktiv wahrnehmen. Da die physische Attraktivität einerseits ein möglicher Faktor ist, der Variation der Integrationserfolge erklärt und andererseits selbst Gegenstand der sozialen Konstruktion ist, untersucht dieses Projekt den Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen physischen Attraktivität von Zuwanderern und ihrer wirtschaftlichen Integration.

Arbeitsstand: 

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt hat offiziell zum 1. September 2021 begonnen. Joshua Hellyer wurde im Projekt als Doktorand am MZES eingestellt. Im Oktober 2021 fand am MZES ein erster Kick-off-Workshop zur Vorstellung der Forschungsagenda und Forschungsdesigns statt. Derzeit werden Vorarbeiten in Form einer Literaturrecherche durchgeführt und die Datenerhebungen vorbereitet.

Fact sheet

Finanzierung: 
DFG
Laufzeit: 
2019 bis 2023
Status: 
laufend
Datenart: 
ALLBUS; pairfam und eigene Datenerhebungen (Umfrageexperimente sowie Korrespondenztest)
Geographischer Raum: 
Deutschland

Veröffentlichungen