Struktur und Bildung sozialpolitischer Präferenzen in Lateinamerika

Fragestellung/Ziel: 

Das vorgeschlagene Projekt untersucht die Determinanten der Unterstützung sozialpolitischer Maßnahmen auf individueller Ebene in einer Reihe lateinamerikanischer Länder. In den letzten Jahren wurden in vielen Ländern neue, teilweise innovative sozialpolitische Instrumente eingeführt, die einkommensschwachen Gruppen gerade in weniger entwickelten Ländern sozialen Schutz bieten, z. B. beitragsunabhängige Geldtransfers, deren Zuweisung von bestimmten Verhaltensanforderungen abhängig gemacht werden. Wir wissen jedoch wenig über die Politik und insbesondere über die Nachfrage, die dieser Ausweitung sozialpolitischer Maßnahmen zugrunde liegt. Wer unterstützt unter welche Bedingungen welche beitragsunabhängigen Sozialschutzmaßnahmen? Und wie gestaltet sich die Nachfrage nach Sozialinvestitionspolitik im Verhältnis zur Sozialhilfepolitik? Das Projekt verbindet conjoint-experimentelle Methoden zur Messung von Präferenzen mit eingehenden Analysen der institutionellen Rahmenbedingungen, um Bestimmungsfaktoren der Präferenzbildung für sozialpolitische Maßnahmen in fünf lateinamerikanischen Ländern zu identifizieren.

Fact sheet

Laufzeit: 
2020 bis 2024
Status: 
geplant
Datenart: 
Repräsentative Surveyexperimente, archivalische Information
Geographischer Raum: 
Argentinien, Brasilien, Mexico, Chile und Uruguay

Veröffentlichungen