A Die europäischen Gesellschaften und ihre Integration

Die Projekte des Arbeitsbereichs A untersuchen die kulturellen, sozialen, ökonomischen und wohlfahrtsstaatlichen Grundlagen der Lebensbedingungen in Europa, vor allem deren Wandel und Unterschiede zwischen einzelnen europäischen Gesellschaften.

Schwerpunkt A1 befasst sich dabei vorwiegend mit institutionellen Strukturen, die wesentliche Makro- und Mesobedingungen der gesellschaftlichen Integration bilden. Schwerpunkt A2 beschäftigt sich mit drei strukturellen Kerngebieten gesellschaftlicher Integration: der Familie, dem Bildungssystem und dem Arbeitsmarkt. Schwerpunkt A3 fokussiert spezifische Gruppen, deren Lebensbedingungen einen besonders aussagekräftigen Test für die Integrationskraft von Gesellschaften darstellen: Migranten und ihre Nachkommen. Zwar werden im Arbeitsbereich A verschiedene theoretische und methodologische Ansätze verfolgt, doch ist die bessere Verknüpfung von soziologischer Theorie mit empirischer Forschung ein gemeinsames, übergreifendes Anliegen. Zwischen den drei Schwerpunkten bestehen viele inhaltliche Überlappungen und somit fruchtbare gegenseitige Bezüge. Eine Reihe von Projekten des Arbeitsbereiches A führen umfangreiche Datenerhebungen – oft im Längsschnitt – durch, damit angemessenere empirische Antworten auf offene Schlüsselfragen gegeben werden können. Viele Projekte sind direkt in größere nationale oder internationale Forschungskooperationen eingebunden.

A1 Institutionen gesellschaftlicher Integration: Märkte, Organisationen und Wohlfahrtsstaaten

A2 Bereiche gesellschaftlicher Integration: Familie, Bildung und Arbeitsmarkt

A3 Fokusgruppen gesellschaftlicher Integration: Migration und Integration

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