Das Lebensstilkonzept wird seit zwei Jahrzehnten als Alternative zu
klassischen Konzepten der Sozialstrukturanalyse diskutiert. Der bisherige Ertrag der
Lebensstilforschung ist jedoch recht mager. Als Hauptprobleme der Forschungspraxis gelten: die
mangelnde Vergleichbarkeit der Lebensstiltypologien; ihre Theoriearmut; der fragliche
Realitätsgehalt einzelner Lebensstiltypen; der Erhebungsaufwand von Lebensstilvariablen. Die
Studie beansprucht, diese Probleme durch die Entwicklung eines theoretisch begründeten und
empirisch effizient einsetzbaren Analyseinstruments zu lösen. In drei Primärerhebungen
wird die entwickelte Typologie zur Analyse individueller Parteipräferenzen, residentieller
Segregation, der Integration in städtische Szenen, der Urlaubszielwahl und der Komposition
sozialer Netzwerke eingesetzt. Dies ermöglicht die Beantwortung der übergeordneten Frage
der Arbeit: Welche Leistungsfähigkeit haben Lebensstile im Vergleich zu klassischen
Analysekonzepten?
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Vorwort |
| 1. |
Einleitung |
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| Teil I: |
Theoretische und konzeptionelle
Grundlagen der Entwicklung einer Lebensführungstypologie |
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| 2. |
Der Status Quo der
Lebensstilforschung |
| 2.1 |
Die These der Entkopplung der
Subjektivität von objektiven Strukturen |
| 2.2 |
Behauptungen der Lebensstilforschung
und ihre empirische Evidenz |
| 2.3 |
Grundsatzfragen zur Konzeption von
Lebensstilanalysen |
| 2.4 |
Methodologisch-methodische Kritik der
Lebensstilforschung |
| 2.5 |
Alternativen der Konstruktion von
Typologien |
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| 3. |
Konstruktion einer konzeptuellen
Lebensführungstypologie |
| 3.1 |
Identifizierung zentraler
LebensfÜhrungsdimensionen durch eine Synopse empirischer Typologien |
| 3.2 |
Konstruktion einer Typologie anhand
zentraler Dimensionen |
| 3.3 |
Inhaltliche Interpretation der
konstruierten Lebensführungstypen |
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| 4. |
Die theoretische Erklärung der
Genese und der Wirkungen der Lebensführung |
| 4.1 |
Die soziale Ungleichheit der
Lebensführung |
| 4.2 |
Das Investitionsparadigma zur
Erklärung der Genese der individuellen Lebensführung |
| 4.3 |
Stabilität und Wandel der
Lebensführung |
| 4.4 |
Die Erstplatzierung im Raum der
Lebensführung |
| 4.5 |
Die Wirkungen der
Lebensführung |
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| Teil II: |
Operationalisierung und
empirische Evaluation der Lebensführungstypologie |
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| 5. |
Operationalisierung der
Lebensführungstypologie |
| 5.1 |
Wie soll die Lebensführung
spezifiziert werden? |
| 5.2 |
Wie soll die Zuweisung von Personen zu
den Typen erfolgen? |
| 5.3 |
Entwicklung von Indikatoren der
Lebensführung |
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| 6. |
Umsetzung in drei
Primärerhebungen |
| 6.1 |
Einbettung in einen lokalen
Forschungskontext |
| 6.2 |
Stichprobenverfahren,
Stichprobenrealisierung und Repräsentativität der Daten |
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| 7. |
Empirische Konstruktion und
Evaluation der Lebensführungstypologie |
| 7.1 |
Gütekriterien für
Lebensführungstypologien |
| 7.2 |
Analyse der
Lebensführungsindikatoren |
| 7.3 |
Konstruktion von zwei Versionen der
Typologie |
| 7.4 |
Empirischer Vergleich der Lang- und
Kurzversion |
| 7.5 |
Deskription und Illustration der
Lebensführungstypen |
| 7.6 |
Typenvergleich mit einer
korrespondenzanalytischen Lösung |
| 7.7 |
Typenvergleich mit einer
clusteranalytischen Lösung |
| 7.8 |
Intertemporale Stabilität der
Lebensführungstypen |
| 7.9 |
Zwischenresümee der empirischen
Evaluation |
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| Teil III: |
Empirische Analysen mit der
Lebensführungstypologie |
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| 8. |
Soziale Lage und
Lebensführung |
| 8.1 |
Soziale Schichtung |
| 8.2 |
Lebenszyklus, Lebensform und soziale
Herkunft |
| 8.3 |
Erwerbsstatus, Klassenlage und
Berufstätigkeit |
| 8.4 |
Nationalität und Geschlecht |
| 8.5 |
Multivariate Erklärung der
Lebensführung |
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| 9. |
Die Lebensführung in
persönlichen sozialen Netzwerken |
| 9.1 |
Die Erhebung der Lebensführung in
egozentrierten Netzwerken |
| 9.2 |
Soziale Netzwerke im Raum der
Lebensführung |
| 9.3 |
Die Netzwerkhomogenität nach
Lebensführungs- und Strukturmerkmalen |
| 9.4 |
Der Netzwerkeinfluss auf die
Lebensführungsgenese |
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| 10. |
Lebensführung und
residentielle Segregation |
| 10.1 |
Zum Stand der Forschung |
| 10.2 |
Ein theoretisches Modell der
Wohnstandortwahl |
| 10.3 |
Wohngebiete in Mannheim |
| 10.4 |
Dimensionen und Muster residentieller
Segregation |
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| 11. |
Lebensführung und
Partizipation in städtischen Szenen |
| 11.1 |
Soziale Integration durch Szenen und
Vereine |
| 11.2 |
Vereinsmitgliedschaften der Mannheimer
Bevölkerung |
| 11.3 |
Die Struktur städtischer Szenen in
Mannheim |
| 11.4 |
Die Erklärung der Partizipation in
städtischen Szenen |
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| 12. |
Lebensführung und
Urlaubszielwahlen |
| 12.1 |
Erklärungsansätze in der
Tourismusforschung |
| 12.2 |
Urlaub als
lebensführungsspezifisches Investitionsverhalten |
| 12.3 |
Die Erklärung von
Urlaubszielwahlen |
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| 13. |
Lebensführung und
Parteipräferenzen |
| 13.1 |
Sozialstruktur und
Parteipräferenzen |
| 13.2 |
Die theoretische Bedeutung von
Wertorientierungen und Lebensstilen |
| 13.3 |
Die Erklärung von
Parteipräferenzen |
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| 14. |
Schlussbetrachtung |
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Literaturverzeichnis |
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Anhänge |
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Ausfallstatistiken und
Ausschöpfungsquoten |
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Kennziffern zur
Repräsentativität der Daten |
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Ausschnitt aus dem Fragebogen 1999 zum
Thema "Lebensführung" |
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Klassifikation und Verortung von
Berufsgruppen im Raum der Lebensführung |