Die Wahl zum CDU-Parteivorsitz: eine kurze politikwissenschaftliche Nachbetrachtung

Datum: 
Montag, 17. Dezember 2018
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"Die Wahl der neuen CDU-Parteivorsitzenden hat großes Echo in der Öffentlichkeit gefunden. In Funk und Fernsehen wurde fast über jedes Merkmal der drei Kandidaten Annegret Kamp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn berichtet. In- und outsider der CDU beteiligten sich an Spekulationen, in welche Richtung sich die CDU mit dem jeweiligen Kandidaten entwickeln wird. Solche Prognosen erinnerten schon deshalb eher an Prophezeiungen, weil die Kandidaten strategisch operierten und sich mit ihren Äußerungen für unterschiedliche Gruppierungen als wählbar zu positionieren versuchten.

Fast unbemerkt blieb von den meisten Beobachtern die politikwissenschaftliche Frage nach der Agendasetzung durch das Wahlverfahren auf dem CDU-Parteikongress, auf dem die Delegierten diese Wahl entschieden. (...)"

Beteiligte Personen: