Das Potenzial migrantischer UnternehmerInnen in Deutschland und die Fallstricke im Gründungsprozess

Fragestellung/Ziel: 

Wissenschaftliche Studien belegen, dass migrantische Unternehmerinnen und Unternehmer in einem nicht zu unterschätzenden Maße zur wirtschaftlichen Leistung in den Einwanderungsländern beitragen. Gleichzeitig ist das Gründen eines eigenen Unternehmens auch eine wichtige Möglichkeit zum sozialen Aufstieg von Zuwanderern in der neuen Heimat. Auf dem Weg dorthin müssen Migrantinnen und Migranten allerdings einige formale und informelle Hürden überwinden, die häufig das volle Ausschöpfen ihres unternehmerischen Potenzials verhindern. Im Rahmen dieser Studie werden wir mittels einer Kombination aus Interviews mit Experten und gründungsinteressierten Migranten einerseits und der Analyse von Umfragedaten andererseits untersuchen, wie groß das latente Gründungspotenzial bei Migranten tatsächlich ist und welche besonderen Probleme sie beim Gründungsversuch überwinden müssen.

Arbeitsstand: 

Die Arbeit am Projekt konzentriert sich aktuell auf die Fertigstellung eines Drittmittelantrags. Zu dessen Vorbereitung wurden intensive Vorarbeiten für zwei getrennte Studien im Bereich der Gründungsfinanzierung in Deutschland geleistet, u.a. Interviews mit Bankern und GründerInnen, Überprüfungen der geplanten Studien durch die Ethikkommission der Universität Mannheim, das Vorstellen der Studien in verschiedenen Seminaren und Workshops und Verhandlungen mit einer Geschäftsbank zur Möglichkeit einer MitarbeiterInnenbefragung.

Fact sheet

Finanzierung: 
MZES
Laufzeit: 
2019 bis 2023
Status: 
in Vorbereitung
Datenart: 
Feldexperiment, Interviews
Geographischer Raum: 
Deutschland, später möglicherweise Ausweitung auf andere europäische Länder

Veröffentlichungen