Neue Publikationsreihe „MZES Fokus“: Erste Ausgabe beleuchtet Verhalten junger Leute während der Pandemie

Mit der neuen Reihe „MZES Fokus“ wendet sich das Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) insbesondere an Zielgruppen außerhalb der Wissenschaft. Die erste Ausgabe befasst sich mit dem Verhalten junger Menschen während der Covid-19-Pandemie.

In der ersten Ausgabe „Junge Erwachsene und die Pandemie: Erkenntnisse der CILS4COVID-Befragung“ zeigen Forschende des MZES, dass junge Menschen häufig eher zu Unrecht für eine „Problemgruppe“ gehalten werden. Ihr Verhalten in der Pandemie sei überwiegend verantwortungsvoll und geprägt von der Sorge um andere. Dies stehe im Widerspruch zur häufig negativ geprägten Berichterstattung über junge Menschen, so die Autorinnen und Autoren.

Tagespolitisch aktuelle und praxisrelevante Beiträge wie dieser stehen auch künftig im Fokus der neuen Publikationsreihe. Diese richtet sich in erster Linie an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Auf diese Weise möchte das MZES wissenschaftliche Erkenntnisse direkter und schneller erreichbar machen und damit zu einer wissenschaftlich fundierten, breiten gesellschaftlichen Debatte beitragen.

Für die erste Ausgabe von „MZES Fokus“ verwendeten die Autorinnen und Autoren Erkenntnisse einer wiederkehrenden Langzeitbefragung unter Jugendlichen. Im Jahr 2020 wurden die Jugendlichen auch zu ihrem Verhalten in der Pandemie befragt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten so feststellen, wie Covid-19 das Leben und Verhalten der jungen Menschen verändert hat.

„MZES Fokus“ erscheint in unregelmäßigen Abständen und kann abonniert werden unter: fokus [at] mzes.uni-mannheim.de. Die aktuelle Ausgabe ist erhältlich unter: https://majournals.bib.uni-mannheim.de/mzes-fokus/index

Kontakt:
Nikolaus Hollermeier
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES)
Universität Mannheim
E-Mail: kommunikation [at] mzes.uni-mannheim.de

(Pressemitteilung Universität Mannheim, 25.05.2021)