Wahlen im Südwesten – zwischen Landesthemen und Stresstest für den Bund?

Politikwissenschaftliche Analysen zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Veranstalterin: Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) - Anmeldung erforderlich.

Nach etwa einem Jahr im Amt sind die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im Frühjahr 2026 für die Bundesregierung ein erster Test für die Stimmungslage im Land. Gleichzeitig sind beide Wahlen durch länderspezifische Themen und eine ähnliche Ausgangslage geprägt. Denn in beiden Ländern treten die langjährigen Regierungschef*innen Winfried Kretschmann (Grüne) und Malu Dreyer (SPD) nicht mehr an. Die Wahlen versprechen also spannend zu werden, da der Amtsbonus der Ministerpräsident*innen weniger schwer wiegen dürfte und, so aktuelle Umfragen, Regierungswechsel möglich erscheinen.

Die DVPW-Reihe „Politikwissenschaft im Gespräch“ wird sich diesen Themen daher am 12. Februar 2026, von 12.00 bis 13.00 Uhr in einer Online-Diskussionsrunde mit ausgewiesenen Expert*innen widmen. Was ist von den Landtagswahlen zu erwarten, welche Themen dominieren, welche Koalitionsoptionen zeichnen sich ab und welche Implikationen für den Bund oder die folgenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern könnten folgen? Diese Fragen diskutieren

    Prof. Dr. Marc Debus, Professor für Politik­wissenschaft, Vergleich­ende Regierungs­lehre, Universität Mannheim;
    Prof. Dr. Manuela Glaab, Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politisches System der Bundesrepublik Deutschland, Rheinland-Pfälzische Technische Universität, Landau in der Pfalz;
    Prof. Dr. Uwe Jun, Professor für Politikwissenschaft, Schwerpunkt Politisches System der Bundesrepublik Deutschland, Universität Trier; und
    Prof. Dr. Sabine Kropp, Professorin für Politikwissenschaft, Arbeitsstelle Politisches System der Bundesrepublik Deutschland, Freie Universität Berlin.

Moderiert wird die Diskussionsrunde von DVPW-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Georg Wenzelburger, Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt komparative Europaforschung, Universität des Saarlandes.

Anmeldung und weitere Informationen: Veranstaltungsseite der DVPW.

Date: 
Wednesday, 21. January 2026