Einwanderungspolitik in OECD- und Nicht-OECD Ländern vergleichen und erklären

Research question/goal: 

 

Das Projekt widmet sich mehreren wichtigen Forschungslücken in der vergleichenden Forschung zur Migrationsgesetzgebung. Der bisherige Fokus konzentriert sich vorrangig auf die Analyse der Einwanderungspolitik in den Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Der Wissensstand darüber, wie sich die Migrationsgesetzgebung außerhalb der OECD entwickelt hat, ist hingegen begrenzt. Dies schränkt auch das Verständnis potenzieller Erklärungsfaktoren ein, da bestehende Theorien nahezu ausschließlich innerhalb des OECD-Kontexts entwickelt und getestet wurden. Die in diesem Projekt geplante Erweiterung der Länderauswahl auf den Globalen Süden ermöglicht eine Neubewertung der drei wichtigsten Erklärungsansätze für eine restriktive Ausgestaltung der Einwanderungspolitik: Migrationsströme, politische Parteien und die öffentliche Meinung, sowie institutionelle Strukturen. Die Untersuchung von Nicht-OECD Staaten erzeugt eine größere Variation bezüglich dieser drei Erklärungsansätze und ermöglicht dadurch einen tieferen Einblick in deren Einfluss auf die weltweite Einwanderungspolitik. Über diesen substanziellen Beitrag hinaus, leistet unser Projekt einen wichtigen methodischen Beitrag, indem ein neuer Datensatz zur Migrationsgesetzgebung in ausgewählten Nicht-OECD Staaten für den Zeitraum 2000 bis 2025 erhoben wird.

 

Current stage: