Gesundheitsbezogene soziale Ungleichheiten sind eine große Herausforderung und lassen sich größtenteils auf soziale Unterschiede im Gesundheitsverhalten, z. B. bei der Wahl der Lebensmittel, zurückführen. Prof. Jutta Mata und Prof. Florian Keusch haben für ihr Projekt „Familienmahlzeiten im Kontext: Soziale Einflüsse auf Lebensmittelpräferenzen und -entscheidungen im Zeitverlauf (FAMEALY)“ eine Förderzusage der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten. Ziel des Projekts ist es, einen multimethodischen Ansatz weiterzuentwickeln und anzuwenden, der Methoden aus der Informatik, Soziologie und Psychologie kombiniert, um alltägliche soziale Entscheidungen am Beispiel von Ernährung in der Familie besser zu verstehen.