Es werden Bedenken geäußert, dass insbesondere Jugendliche von der ökonomischen Krise betroffen sind und daher Gefahr besteht, dass eine „verlorene Generation“ heranwächst. Dieses Forschungsprojekt untersucht diese Hypothese, indem der Einfluss der Krise auf Jugendarbeitsmärkte im europäischen Vergleich analysiert wird. Hierbei werden insbesondere (Nicht-)Beschäftigungsdynamiken, die Jobqualität sowie Karrierefolgen von Nichtbeschäftigungsepisoden und prekären Jobs untersucht. Der Vergleich europäischer Länder und Regionen vor, während und nach der Krise ermöglicht es einen besonderen Blick darauf zu nehmen, inwiefern ökonomische Kontexte die Arbeitsmarktchancen von Jugendlichen beeinflussen und ob die Wirkungen durch den institutionellen Kontext sowie Politikreformen verstärkt oder abgemildert werden.