Nutzung von Propensity Scores für Nonresponse Adjustment unter Berücksichtigung von Messfehlern in den Kovariaten

Fragestellung/Ziel: 

In dem hier geplanten Projekt wird untersucht wie sich Messfehler in Kovariaten auf die Nutzung von Propensity Scores bei Nonresponse Adjustment auswirken. Konkret wird (1) mit Hilfe von Simulationenuntersucht welche Konsequenzen Messfehler haben, (2) anhand bestehender Daten untersucht welche Struktur und welches Ausmaß die Messfehler in Kovariaten aufweisen, und (3) abgeschätzt welche Auswirkungen diese Messfehler auf bestehende Nonrespone Adjusmentshaben. Schließlich werden (4) neue Methoden entwickelt, die alternative verwendet werden können.

Arbeitsstand: 

Als Teil der Vorbereitung des DFG-Antrags haben die Projektleiter gemeinsam mit Kollegen des PEW Research Centers ein Übersichtspapier mit dem Titel „Theory and Practice in Nonprobability Surveys: Parallels Between Causal Inference and Survey Inference“ verfasst, das in einem Sonderheft der Public Opinion Quarterly erscheinen wird. Daraus folgende Simulationsstudien sind gerade in Vorbereitung. Darüber hinaus wurde eine Datenerhebung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und dem U.S. Census Bureau gestartet, um ausreichend Material für die Untersuchung der differentiellen Messfehler zu gewinnen. Erste Ergebnisse dieser neuen Studie wurden bereits im November 2016 auf der QDET 2 Konferenz in Florida präsentiert.

Fact sheet

Finanzierung: 
MZES
Laufzeit: 
2015 bis 2017
Status: 
in Vorbereitung

Veröffentlichungen