Politische Gesprächskultur. Interpersonale Kommunikation über Politik im Alltagsleben der Bürger – Merkmale, Hintergründe und Konsequenzen in Ost- und Westdeutschland

Fragestellung/Ziel: 

Das Projekt untersucht die Bedeutung von politischen Gesprächen der Bürger in Ost- und Westdeutschland für den demokratischen Prozess. Angestrebt wird eine umfassende Untersuchung von politischer "Gesprächskultur" – von Auftreten und Relevanz politischer Diskussionen im Alltag. Besondere Aufmerksamkeit wird den unterschiedlichen Rollen von interpersonaler politischer Kommunikation im privaten und öffentlichen Raum gewidmet. Dabei soll auch die Verbindung zwischen beiden Sphären und ihre Beziehung zur Massenkommunikation berücksichtigt werden. Das Projekt untersucht zudem die Bedingungen, die Bürgern ermöglichen oder erschweren, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum wahrzunehmen und welche Konsequenzen politische Diskussionen in ihren unterschiedlichen Formen für andere Aspekte demokratischer Bürgerschaft haben. Mit Hilfe von face-to-face Befragungen mit zusätzlichem Schneeballverfahren versucht das Projekt, einen umfassenden Überblick über Eigenschaften, Hintergründe und Konsequenzen von politischen Gesprächen normaler Bürger in Ost- und Westdeutschland zu geben.

Arbeitsstand: 

Ziel des Projektes ist eine umfassende Analyse der Erscheinungsformen, Hintergründe und Konsequenzen politischer Diskussionen im Alltag der Bürger; es soll sowohl den privaten als auch den öffentlichen Raum umfassen. Die Vorbereitung des Projektantrages, einschließlich grundlegender Festlegungen zum Erhebungsdesign, begann in 2011, musste aber nach wenigen Monaten wieder eingestellt werden wegen Weggangs des verantwortlichen Mitarbeiters.

Fact sheet

Finanzierung: 
MZES
Laufzeit: 
2008 bis 2018
Status: 
in Vorbereitung
Datenart: 
Umfragedaten (Querschnitt mit zusätzlichem Schneeballverfahr
Geographischer Raum: 
Deutschland

Veröffentlichungen